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Drohne und Thermografie
Mit unserer Drohne prüfen wir PV-Anlagen per Wärmebild auf defekte Module und Hotspots – ohne Gerüst und ohne dass jemand aufs Dach muss. Für neue Anlagen vermessen wir das Dach aus der Luft und planen auf einem 3D-Modell. In Schenefeld, Hamburg und im Kreis Pinneberg.
Thermografie: Fehler sehen, die vom Boden aus niemand sieht
Ein defektes Modul fällt oft lange nicht auf. Die Anlage läuft, nur der Ertrag ist etwas geringer. Im Wärmebild zeigt sich der Fehler sofort: Eine beschädigte Zelle wird heißer als ihre Nachbarn – ein sogenannter Hotspot. Fällt eine Bypassdiode aus, wird ein ganzer Streifen des Moduls warm. Und ein Modul oder Strang, der keinen Strom mehr liefert, ist als Ganzes wärmer als der Rest der Anlage.
Hotspots kosten nicht nur Ertrag, sie lassen das Modul auch schneller altern. Je früher sie gefunden werden, desto besser.
So gehen wir vor
Wir überfliegen die Anlage bei kräftigem Sonnenschein, während sie Strom erzeugt – nur unter Last zeigen sich Fehler im Wärmebild. Jede Aufnahme entsteht gleichzeitig als Wärmebild und als normales Foto. So sehen Sie, wo genau das auffällige Modul liegt, und ob vielleicht nur Laub oder Schmutz dahintersteckt.
Wann sich eine Prüfung lohnt
- bei der Abnahme einer neuen Anlage und vor Ablauf der Gewährleistung
- wenn der Ertrag spürbar unter den Vorjahren oder der Prognose liegt
- nach Sturm, Hagel oder Arbeiten auf dem Dach
- vor dem Kauf eines Hauses mit PV-Anlage
Wir prüfen auch Anlagen, die ein anderer Betrieb gebaut hat. Sie bekommen die Wärmebilder und Fotos mit den auffälligen Modulen und unsere Einschätzung, was dahintersteckt. Ein defektes Modul oder eine fehlerhafte Steckverbindung beheben wir auf Wunsch gleich mit.
Dachaufmaß per Drohne und 3D-Modell
Für eine neue PV-Anlage fliegen wir Ihr Dach mit der Drohne ab. Aus mehreren hundert Fotos entsteht ein maßgenaues 3D-Modell des Gebäudes – mit Dachneigung, Gauben, Dachfenstern, Schornsteinen und Lüftern. Dieses Modell übernehmen wir in unsere Planungssoftware PV*SOL.
Darauf planen wir die Modulbelegung, berechnen die Verschattung durch Nachbargebäude, Bäume und Dachaufbauten über das ganze Jahr und erstellen die Ertragsprognose. Das ist genauer als ein Aufmaß mit dem Zollstock oder eine Planung auf dem Satellitenbild, und niemand muss dafür aufs Dach. Am Montagetag gibt es dadurch weniger Überraschungen.
Mehr zu Planung, Montage und Anmeldung finden Sie auf der Seite Photovoltaik.
Häufige Fragen
Muss dafür jemand aufs Dach?
Nein. Die Drohne fliegt über die Anlage, ein Gerüst oder eine Leiter ist nicht nötig. Das gilt für die Thermografie genauso wie für das Dachaufmaß.
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Thermografie?
An einem sonnigen Tag, an dem die Anlage viel Strom erzeugt, am besten um die Mittagszeit. Bei bedecktem Himmel oder Regen zeigen sich Fehler nicht zuverlässig – dann verschieben wir den Termin.
Prüfen Sie auch Anlagen, die ein anderer Betrieb gebaut hat?
Ja. Finden wir Auffälligkeiten, besprechen wir mit Ihnen, was zu tun ist – auch, ob Sie sich zuerst an Ihren Errichter wenden sollten, etwa wenn die Anlage noch unter Gewährleistung steht.
Ist jede Auffälligkeit im Wärmebild ein Defekt?
Nein. Auch Schmutz, Laub oder Vogelkot erzeugen warme Stellen: Die Zelle darunter wird verschattet und heizt sich auf. Darum vergleichen wir jede Auffälligkeit mit dem Foto derselben Stelle. Oft reicht dann eine Reinigung statt eines neuen Moduls.
PV-Anlage prüfen lassen?
Nennen Sie uns kurz Größe und Alter der Anlage – wir melden uns mit einem Terminvorschlag für einen sonnigen Tag.